Liebe Freunde der Kindernotfallbox,

für uns ist die Kindernotfallbox ein Herzensprojekt. Der Erlös wird zu 100% gespendet. Ein Teil wird für die Forschung und die bessere Versorgung für Frühgeborene gespendet. Wir unterstützen darüber hinaus lokale und internationale Projekte, deren Ziel es ist, das Leben von Frühgeborenen, deren Eltern und Geschwistern nachhaltig zu verbessern. Den anderen Teil spenden wir an Projekte die Kindern eine medizinische Grundversorgung ermögliche.

Hier finden Sie die Projekte, die wir bisher unterstützt haben:

2019

„Weil der Mensch Menschen helfen muss.“

Cap Anamur wurde 1979 von Rupert Neudeck und Heinrich Böll in Köln gegründet. Auslöser war das Schicksal der sogenannten  „Boat People“. Mehr als 1,6 Millionen Vietnamesen versuchten damals, per Boot über das Südchinesische Meer ins Ausland zu gelangen. Rupert Neudeck gründete das Hilfskomitee Ein Schiff für Vietnam. Es wurde der Frachter Cap Anamur gechartert und zum Hospitalschiff umgebaut. Das Schiff Cap Anamur hat insgesamt 10.375 Menschen aus Seenot gerettet und unzählige Menschen medizinisch versorgt. Heute ist der gemeinnützige Verein Cap Anamur / Deutsche Not-Ärzte e.V. in der ganzen Welt aktiv.

Die Kindernotfallbox spendet dieses Jahr 6000 Euro an Cap Anamur. Mit dem Geld unterstützen wir das Ola During Childrens Hospital in Freetown, Sierra Leone. Insgesamt 180 Betten stehen dort für Kinder bereit, die meist im schwer kranken Zustand eingeliefert werden. Für besonders schwere Fälle stehen zwölf Betten auf der Intensivstation bereit. Wir danken allen Käufern der Kindernotfallbox – ohne Euch wäre diese großartige Spende niemals zusammengekommen!

Franziska Bähr von Cap Anamur besuchte uns am 19.12.2019  auf unserer Intensivstation und nahm die Spende entgegen. Es ist nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung – aber es ist einer!

Spendenübergabe auf der neonatologischen Intensivstation am Universitätsklinikum Bonn:
Dr. Till Dresbach mit Franziska Bähr von Cap Anamur

„Behalte immer und unter allen Umständen das Wohl der anderen im Herzen.“

Dalai Lama

In diesem Jahr 2019 unterstützen wir auch ein Projekt in Nepal. Wir haben Herrn Namgel Sherpa vor einigen Jahren kennengelernt. Er stammt aus dem Dorf Khiraule im Solukhumbu Distrikt im Osten Nepals. Seit 2001 lebt Namgel Sherpa in Bonn und hat den Verein Aktion Soluhumbu Nepalhilfe e.V. gegründet. Das Dorf Khiraule ist nur durch einen zweitägigen Fußmarsch zu erreichen. Etwa 100 Kinder leben dort, momentan ohne Trinkwasser, nachdem das Erdbeben 2015 die Infrastruktur zerstört hat. Die nächste Wasserstelle ist auch nur zu Fuß (30 Min!) zu erreichen. Wir spenden 5000 € für den Bau einer Zisterne und für Wasserleitungen die zu dem Dorf führen. Gerade für die Kinder ist sauberes Trinkwasser essentiell. Wir werden in Zukunft häufiger über Khiraule und den Fortgang des Projektes berichten. Sucht Khiraule bei Google Maps – und Ihr bekommt eine Vorstellung worum es geht! An alle Käufer der Kindernotfallbox: Es ist auch Euer  ♡ Projekt!!

Am 11.12.2019 hat uns Namgel Sherpa besucht und uns über das Trinkwasser-Projekt berichtet.

Weitere Infos:
Aktion Solokhumbu Nepalhilfe e.V.
https://www.nepalhilfe-bonn.de

Dr. Till Dresbach, Namgel Sherpa, Prof. Dr. Andreas Müller

2018

Spende an die European Foundation for the Care of Newborn Infants (EFCNI):

The European Foundation for the Care of Newborn Infants (EFCNI) is the first pan-European organisation and network to represent the interests of preterm and newborn infants and their families.
It gathers together parents, healthcare experts from different disciplines, and scientists with the common goal of improving long-term health of preterm and newborn children by ensuring the best possible prevention, treatment, care and support.

Wir haben folgendes Projekt von EFCNI mit unserer Spende unterstützt:

Känguru-Stühle für die Kleinsten in Kirgistan

Für Frühgeborene ist die sogenannte Känguru-Methode für die Entwicklung immens wichtig. In der zentralen pädiatrischen Klinik in Bishkek, Kirgistan, gab es bis November 2016 keine Möglichkeit für Mutter und Kind, sich dazu zurückzuziehen. Dank der Hilfe von EFCNI, in Kooperation mit der Organisation Uplift-Aufwind e.V., gibt es jetzt drei Känguru-Stühle. Die einzigen Stühle dieser Art im ganzen Land.

Unterstützung der Forschung für Frühgeborene am Universitätsklinikum Bonn

Die Kindernotfallbox unterstützt die Forschungsgruppe von PD. Dr. Soyhan Bagci am Universitätsklinikum Bonn. Im Mittelpunkt der Forschung steht die Regulation des Melatoninspiegels bei Schwangeren und Neugeborenen. Das Hormon Melatonin reguliert den Schlaf-Wach-Rhythmus. Wird die Regulation des Hormons z.B. durch Kunstlicht gestört kann dies negative gesundheitliche Auswirkungen auf den menschlichen Organismus haben. Ein weiterer Schwerpunkt der Forschung ist die Ernährung von Frühgeborenen.

Lesen Sie hier einen spannenden Beitrag über die Forschung von PD Dr. Bagci: https://tinyurl.com/yda6d6ed

Spende an Förderverein des Zentrums für Kinderheilkunde des Universitätsklinikums Bonn e.V.

In den Zeiten, in denen die Eltern nicht persönlich bei ihrem Kind sein können, bieten Bettkameras mit webbasiertem Videostreaming-Systemen die Möglichkeit eines virtuellen Besuches von zu Hause oder von unterwegs. Diese Möglichkeit des „virtuellen Besuches“ fördert die Autonomie und Kompetenz der Eltern. Neben der familiären Stressreduktion sind positive Effekte auch in Bezug auf die Geschwisterkinder anzunehmen, die die häufige Abwesenheit zumindest eines Elternteiles verkraften müssen.

Mit der Spende der Kindernotfallbox  unterstützt der Förderverein das Webcam-Projekt der Neonatologie am Universitätsklinikum Bonn.

Spende an Ärzte ohne Grenzen.

Zweckgebundene Spende: Jemen

Der Jemen-Konflikt bedeutet für die Zivilbevölkerung seit 2015 enormes Leid. Seit 2017 eskalierte der Konflikt noch einmal deutlich. Der Ausbruch von Krankheiten, zunehmende Kämpfe und kaum noch intakte Gesundheitseinrichtungen verschärfen die furchtbare humanitäre Lage im Jemen. Allein in den ersten zwei Novemberwochen 2018 behandelten wir 510 Patienten mit Kriegswunden. Viele von ihnen erreichten eine Klinik jedoch so spät, dass sie leider nicht mehr gerettet werden konnten.

Ärzte ohne Grenzen ist eine der wenigen Organisationen, die mit jemenitischen und internationalen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in elf Provinzen des Landes arbeiten, um das Leid der Menschen zu lindern.

Mehr zu Ärzte ohne Grenzen: https://www.aerzte-ohne-grenzen.de