Kindernotfallbox: Wie alles begann…

Die Idee zur Kindernotfall-Box entstand im Rahmen unserer Kindernotfallkurse für Eltern, bei denen immer häufiger nach einem Erste-Hilfe-Set für Kinder gefragt wurde. Da es bis dato kein entsprechendes Produkt auf dem Markt gab, welches unseren Ansprüchen genügte, entwickelten wir die Kindernotfallbox. Im Jahr 2013 haben wir die erste Kindernotfallbox gepackt.

Wir fingen im Jahr 2013 ganz klein an.  Die Kindernotfallboxen wurden nur in unseren Kindernotfallkursen angeboten. Abends nach dem Dienst wurden diese im Wohnzimmer zusammengepackt. Aber die Idee der Kindernotfallbox sprach sich herum. Nach einem kleinen Radiobeitrag im Jahr 2014 bekamen wir aus ganz Deutschland Anfragen zur Kindernotfallbox. Die ersten Pakete packten wir noch selbst und brachten diese selbst zur Post.

Im Jahr 2014 gelangte die Kindernotfallbox durch einen Radiobeitrag und einen Zeitungsartikel zu mehr Popularität. Die Kindernotfallbox fand reißend Absatz. Zunehmend kamen wir an die Grenzen unserer logistischen Möglichkeiten.

Wurden die ersten Kindernotfallboxen noch in Kunstoffboxen verpackt, in denen normalerweise Kartoffelsalat verkauft wird, kam zunehmend der Wunsch nach einer stabileren Umverpackung auf. Mit der Umstellung im Jahr 2015 auf die stabileren Boxen präsentierten wir auch gleichzeitig unser neues Logo.

Aufgrund steigender Bestellzahlen mußte dringend ein leistungstarker Partner her, den wir mit der Firma Fink+Walter fanden. Das mittelständische Familienunternehmen Fink+Walter  mit Sitz im saarländischen Merchweiler, stellt Verbandstoffe und Krankenhausbedarfsartikel her. Die beiden Geschäftsführer Christian und Dr. Judith Walter waren sofort von der Kindernotfallbox begeistert und unterstützen uns seither in Sachen Logistik und Versand.

Die Kindernotfall-Boxen werden liebevoll und mit viel Sorgfalt von den Mitarbeitern der reha GmbH gepackt. Die reha GmbH fördert und betreut körper- und mehrfachbehinderte Menschen im Saarland. Mehr als 850 Menschen arbeiten dort zusammen. Wir könnten uns keinen besseren Partner für die Kindernotfallbox vorstellen!

Auch wenn im medizinischen Bereich nicht gänzlich auf Plastik verzichtet werden kann, haben wir versucht, möglichst viele, ökologisch verträglichere Verpackungsmaterialien zu finden. Neben unserer bisherigen BPA-freien und mit dem Nachfüllset langfristig verwendbaren Box bieten wir den gleichen Inhalt jetzt auch in einer waschbaren Tasche aus Baumwolle an. Der Notfall-Ratgeber, der Kindernotfallpass und die Gebrauchsinformation des Zahnrettungssets der Kindernotfallbox werdenauf recyceltem und chlorfrei gebleichten Papier gedruckt (überwiegend Blauer Engel & FSC). Die Kindernotfallkarte besteht aus einem biologisch abbaubaren Bio-PVC. Bei der notwendigen Umverpackung einzelner Bestandteile der Kindernotfallbox wurde – soweit dies möglich war – auf PE-Verpackungen verzichtet. Als Ersatz hierfür haben wir uns für Beutel aus kompostierbarem Wachspapier entschieden.